
| 1. Leerfasssilo Type LFS | ![]() | |
2. Leergebindesilo Type LGS | ![]() | |
3. Leerfassentladeroboter Type ALFA | ![]() | |
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Effizienz und Rendite steigern mit optimierter LeerfasslogistikDas Fass, in verschiedenen international genormten Ausführungen, hat sich als Behältnis für flüssige und pastöse Stoffe weltweit durchgesetzt. Die Distribution flüssiger und pastöser Produkte für industrielle Verwendung oder Anwendung ist ohne den Einsatz von 200 l-Fässern einfach nicht mehr denkbar! Sie erfüllen alle Anforderungen für sicheren Transport und Lagerung auch gefährlicher Güter und von Lebensmitteln. Jede automatische Fassbefüllung, z.B. mit einem Feige-Fassfüllautomaten, bringt aber auch eine logistische Herausforderung mit sich. Auf Feige-Fassfüllautomaten werden z.B. pro Stunde bis zu 120 Stahl-Spundfässer mit 216,5 l-Volumen positioniert, aufgeschraubt, befüllt, zugeschraubt und mit einer Siegelkappe gesichert. Diese Anzahl wird stündlich als Leergebinde abgefordert - und die Menge multipliziert sich mit der Anzahl der installierten Automaten! Wohin mit den vielen Fässern? Ein anliefernder „Jumbo" LKW-Zug wird beim Fassfüllbetrieb entladen. Starke Arme heben die Leerfässer im Fahrzeug aus den Stapeln und setzen sie auf einen Teleskop-Förderer, der sie einer Rollenbahn zuführt. Diese fördert die Leerfässer häufig direkt zum Füllautomaten, Fassanlieferung und Fassbefüllung sind somit direkt gekoppelt. Nur die Fasssorte, die gerade entladen wird, kann befüllt werden. Solche direkte Abhängigkeit ist meistens unerwünscht und eine Zwischenlagerung mit Sortentrennung wird angestrebt. Für die Einlagerung der einzelnen Fässer bieten sich grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Steht eine ausreichende Fläche zur Verfügung, nehmen Speicherrollenbahnen die Fässer in Abladegeschwindigkeit auf und geben sie taktweise bedarfsgesteuert an die Füllanlagen heraus. Bei beschränktem Flächenangebot bietet ein Leerfasssilo, das je nach Auslegung, 900 bis 3.000 Einheiten aufnehmen kann, die gewünschte Pufferfunktion. Die 200 l-Fässer werden reihenweise in den einzelnen Zellen durch den integrierten Silostapler übereinander gestapelt. Dieser Stapler führt später auch die reihenweise Auslagerung der Fässer zur Befüllung durch. Manuelles Abladen rationalisieren Die manuelle Handhabung der Leerfässer erfordert nicht nur ausreichende Körperkräfte, immerhin wiegt jedes Leerfass ca. 20 kg, auch Erholzeiten der Mitarbeiter sind erforderlich und der Aspekt der Arbeitssicherheit darf nicht unberücksichtigt bleiben. Zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Rationalisierung der Arbeit wurde deshalb von Feige schon frühzeitig ein automatisches System zur Leerfassentladung entwickelt. Das Entladegerät fährt auf Fahrketten in den LKW hinein und an die dreifach gestapelte Ladung heran. Es stoppt kurz vor dem Erreichen der zu entladenden Fassreihen. Die erforderlichen Vakuumgreifer fahren aus und legen sich an die Fassmäntel an. Haben sie gegriffen, fährt das Gerät zurück in die Grundstellung. Hier werden die einzelnen Fassreihen nacheinander auf die Rollenbahn abgesetzt und die Fässer werden in das Fasslager gefördert. Aufgrund der unterschiedlichen Bauweisen der LKW und der unterschiedlichen Verladepraktiken hat das System nur begrenzte Anwendung gefunden. Weshalb nicht Palettenverladung? Für Beladungen von Paletten mit Fässern wurden speziell die CP3- und CP9-Palette mit den Maßen 1.140 x 1.140 mm entwickelt. Drei Paletten übereinander mit jeweils vier Fässern erreichen jedoch eine Höhe von ca. 3,1 m, die nur mit Niederflurfahrzeugen mit „Hubdach", das für die Fahrt abgesenkt wird, transportiert und verladen werden können. Ausgeladen wird dann beim Abfüllbetrieb mit dem Gabelstapler. Ein Großteil personalintensiver schwerer Arbeit entfällt. Höchste Effizienz für den Transport und die Lagerung von Stahlfässern bietet der Einsatz eines Mehrweg-Kunststoffpalettensystems. Es besteht aus jeweils einer tiefgezogenen stabilen 4-Wege-Palette und zwei leichten Zwischenlagen.12 leere Fässer stehen so auf einer Fläche von 1.200 x 1.200 mm formschlüssig und vor Beulen und Lackschäden geschützt im Stapel. Die geringe Dicke der Zwischenlagen lässt die Verladung in einem herkömmlichen LKW zu. Neben der Qualitätssteigerung ist dazu von großem Vorteil, dass die Leerfässer exakt zur Palettenkontur ausgerichtet sind. Eine Handhabung mit automatischem Gerät wird somit möglich. Fässer, die im 4,5 Sekunden-Takt in der Fassfabrik produziert werden, können jeweils als Vierersatz automatisch in das Kunststoffpalettensystem eingesetzt werden. Mit einem einfachen Palettenhubwagen lässt sich der sichere Zwölfer-Stapel vom LKW-Fahrer verladen und im Fassfüllbetrieb wieder entladen. Die Dreifach-Stapel werden auf Palettenfördersträngen eingelagert, der Anschluss einer automatischen Lagerverwaltung ist problemlos möglich. Aufgrund der exakten Positionierung in den Paletten ist es möglich, die Fässer vollautomatisch mit einem Knickarm-Roboter zu entstapeln und auf Rollenbahnen zu stellen. Diese fördern die Fässer zu den Fassfüllautomaten. Fässer, die im Verbund auf Palettenfüllautomaten befüllt werden sollen, lassen sich bei Bedarf auch exakt auf CP3- oder CP9-Paletten platzieren. Nach dem Entstapeln jeder Fasslage werden die Zwischenlagen und die Palette satzweise abgelegt. Diese Sätze sind wiederum ineinander nestbar, so dass der Rücktransport vom Abfüllbetrieb zum Fasshersteller volumenreduziert erfolgt. „Diesem System der Leerfasslogistik sagen wir eine große Zukunft voraus!" so der Betriebsleiter der zentralen Abfüllung eines bedeutenden Chemieunternehmens. „Auch ohne automatische Entstapelung bietet das System hervorragende Lagermöglichkeiten, denn es können per Gabelstapler auch zwei Dreifach-Stapel übereinander gestellt werden". Auf einer Fläche von 1.200 x 1.200 mm lagern somit sicher und geschützt 24 Fässer!
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