
Feige Filling auf der European Coatings Show in Nürnberg vom 31.03.-02.04.2009
in Halle 6 Stand 230
Wir stellen den neuen Eimerentstapler Typ OC-E1200 vor, welcher für runde, eckige und ovale Eimer geeignet ist.
Er verfügt über zwei Basiselemente:
Zum Nachfüllen des Zuführ-Eimermagazin verfährt das Magazin in die Aufnahmeposition. Ein Bediener kann jederzeit, auch während des laufenden Betriebs, einen vorausgerichteten Eimerstapel aufgeben. Das Nachfüllen erfolgt bodeneben! Das integrierte Sicherheitssystem gibt das Magazin erst wieder frei, wenn der Bediener den Vorgang beendet hat.
Eine integrierte Hubeinheit fährt den ausgerichteten Eimerstapel in das Zuführ-Eimermagazin.
In der Abgabestellung wird der Eimerstapel in die kombinierte Vereinzelungs- und Entstapelungseinheit übergeben. Der Eimerentstapler führt jederzeit, auch beim Nachfüllen, unterbrechungsfrei leere Eimer den nachgeschalteten Aggregaten zu.
In der Vereinzelungseinheit wird jeweils der unterste Eimer vereinzelt und der Saugglockenachse bereitgestellt. Die Saugglocke stellt den Eimer auf dem weiterführenden Transportsystem ab.
Umrüsten:
Erweiterung der Produktionsfläche
Die Feige GmbH, Abfülltechnik, setzt weiterhin auf Wachstum. So konnte die Geschäftsführung die notwendig gewordene Erweiterung der Produktionsfläche am 18. Dezember 2008 einweihen.
Das Unternehmen Feige GmbH, Abfülltechnik (FEIGE FILLING) wurde 1972 von Gerhard Feige mit 5 Mitarbeitern in Hamburg gegründet.
Im Jahr 1987 wurde der Sitz des Unternehmens nach Bad Oldesloe verlegt (30 km nordöstlich von Hamburg).
Seit 2003 gehört Feige Filling aus Bad Oldesloe zur Haver & Boecker-Unternehmensgruppe. Nach der Übernahme in die Haver & Boecker Gruppe ist Feige Filling weiter kontinuierlich gewachsen, die Marktposition wurde nochmals gestärkt. Sowohl auf den Binnenmärkten als auch im wachstumsstarken Auslandsgeschäft erhöhte der marktführende Hersteller von Abfüllanlagen für flüssige und pastöse Produkte seine Absätze. Gemeinsame Projekte der Haver & Boecker Gruppe und Feige wurden inzwischen realisiert, zum Beispiel Abfüllanlagen für ein Baustoffwerk in Russland oder die Entwicklung einer gemeinsamen Abfüllanlage für Flüssigkeiten in Säcke (LIFFS)
Der Umsatz ist seit 2003 kontinuierlich von 16,7 auf ca. 20,5 Millionen € im Jahr 2008 gestiegen und soll bis zum Jahr 2010 auf 25 Millionen € ansteigen.
Die Mitarbeiterzahl am Standort Bad Oldesloe ist seit 2003 von 110 auf 130 gestiegen und soll ebenso weiter wachsen.
Um die Aufträge in gewohnter Feige Qualität abzuwickeln, wurde im September 2008 der Grundstein für die Erweiterung der Produktionsfläche gelegt. Nach knapp viermonatiger Bauzeit konnte die um 400 m² erweiterte Halle ihrer Bestimmung übergeben werden.
Die Einweihungsfeier fand am 18. Dezember 2008 statt und wurde mit einer Ansprache von Herrn Dr. Stegemann eröffnet. In seiner Rede betonte er nochmals wie wichtig diese Erweiterung der Produktionsfläche für Feige ist.
Nach dem offiziellen Teil, konnten es sich die Besucher und Mitarbeiter bei einer Gulaschsuppe und Weißbrot gut gehen lassen und den neu gewonnenen Platz für kurze Zeit genießen.
Gesicherte Verfügbarkeit der Abfüllanlage durch Refit
Der Fassfüllautomat in einem großen Mineralölunternehmen war schon etwas in die Jahre gekommen, doch bedingt durch regelmäßige Wartungen, arbeitete er zuverlässig. Die eingebauten Steuerungskomponenten wie SPS und Sensor-Aktor System waren jedoch Auslauftypen. Hierdurch ist die Verfügbarkeit und Sicherstellung der Ersatzteilversorgung nicht mehr gegeben. Auch wünschte man sich eine verbesserte Funktion bei der Unterspiegelabfüllung. Nach eingehender Aufnahme des Ist-Zustandes vor Ort durch einen Techniker der Firma Feige, wurde ein entsprechender Umbau vorbereitet.
Die speicherprogrammierbare Steuerung wurde durch eine moderne Simatic S7 ersetzt. Das Programm wurde in der Vorbereitungsphase im Stammwerk Feige auf die neue Programmiersprache umgesetzt und um neue Features erweitert. Für die Fernwartung und Störungsbehebung ist die SPS mit einem Modem ausgerüstet.
Das Sensor-Aktor System wurde gegen einen PROFI-Bus basiertes System Wago I/O 750 gewechselt, wobei die Sensoren und Magnetventile weitgehend in der Abfüllmaschine verblieben. Die Buskoppler und Eingangsbaugruppen für die Sensorik sind in Steuerkästen montiert und mit einem Sichtfenster versehen. So kann der Zustand der Eingänge ohne großen Aufwand direkt an der Maschine beobachtet werden. Die Kästen wurden in den Stationen montiert. Die Buskoppler und Ausgangsbaugruppen für die Magnetventile montierte Feige in die vorhandenen Pneumatikschränke. Die Wägeelektronik ersetzte man durch die neueste Generation der Feige Waagen.
Dieses Gerät bietet:
Die Kommunikation mit der SPS erfolgt über PROFI-Bus DP, so dass hier ein jederzeit erweiterbarer Datenaustausch möglich ist. Die neue Auswerteelektronik wurde an Stelle der bestehenden mit Hilfe einer Adapterplatte montiert. Die Bedienung des Fassfüllautomaten blieb unverändert, so dass keine Schulung des Bedienpersonals nach dem Umbau nötig war. Die vorhandene Fassaushubvorrichtung in der Füllstation wurde komplett durch Eine der neuesten Bauart ersetzt. Das Ausheben erfolgt durch pneumatisch gesteuerte Balgzylinder. In diesem Fassaushub ist die Wägezelle bereits integriert. Daher entfiel das vorhandene Waagenunterwerk.
Die Hubbewegung des Füllventils bei Unterspiegelbefüllung wurde von der bisherigen festen Einstellung auf eine gewichtsgesteuerte Ausführung umgebaut. Ein Austauchen der Ventilöffnung aus dem Produkt wird dadurch verhindert. Der Füllrüssel bewegt sich nach einer definierten Zunahme der Abfüllmenge um ein entsprechendes Maß aufwärts. Dazu werden am Feige-Wägeterminal die Werte für das Gewichtsintervall (kg) in der Produktdatei hinterlegt. Nach dem Umbau hat der Kunde nun wieder eine Abfüllmaschine mit gesicherter Verfügbarkeit und Ersatzteilversorgung, sowie aktuellem Softwaresupport. Die Möglichkeit der Fernwartung verhindert längere Stillstandszeiten und die neuen Funktionen verbessern das Abfüllergebnis.
Anlagenprüfungen in Deutschland gemäß Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV)
Die BetrSichV konkretisiert seit Oktober 2002 in Deutschland die Anforderungen, die durch das Arbeitsschutzgesetz und das Gerätesicherheitsgesetz gestellt werden und dient der Umsetzung der europäischen Richtlinien 95/63/EG, 2001/45/EG (Änderungen der Arbeitsmittelbenutzungsrichtlinie 89/655/EWG) und 1999/92/EG (Explosionsschutz-Betriebsrichtlinie) in deutsches Recht.
Jeder Arbeitgeber ist gemäß BetrSichV §3 für die Gefährdungsbeurteilung der eingesetzten Maschinen und Anlagen verantwortlich. Durch die Gefährdungsbeurteilung werden insbesondere die Art, der Umfang und die Fristen für die erforderliche Prüfung der Arbeitsmittel festgelegt.
Auch für Feige Maschinen und Anlagen gilt die Pflicht zur Erst- und Wiederholungsprüfung. Gern unterstützen wir Sie bei der Umsetzung der Forderungen aus der BetrSichV. Fordern Sie unsere Spezialisten an! Das sachkundige Feige-Personal ist am besten mit den Feige Abfüllanlagen und Maschinen vertraut.
ACHTUNG: Die BetrSichV birgt bei Nichtbeachtung hohe Haftungsrisiken!
Das bewährte Feige Servicepaket enthält folgende Leistungen:
Das Ergebnis der Prüfung wird gemäß BetrSichV §11 in einer Prüfbescheinigung (Prüfbuch) dokumentiert.
Weitere Informationen zur Betriebssicherheitsverordnung erhalten Sie auf unserer Homepage unter der Rubrik „Service / Anlagenprüfungen “
Abkündigung der Geräteserie sensoplex®
Die seit über 15 Jahren erfolgreich am Markt etablierte Geräteserie sensoplex® wird zum Jahresende 2010 durch den Hersteller Turck endgültig eingestellt.
Bereits vor diesem finalen Termin wird eine Vielzahl von Geräten nicht mehr verfügbar sein, da benötigte Bauteile nicht mehr lieferbar und Ersatztypen nicht vorhanden sind. Eine Nachfertigung einzelner Ersatzteile wird nach Aussage von Turck nicht erfolgen.
Aus nachstehender Auflistung unseres Zulieferers geht hervor, welche Gerätetypen noch verfügbar sind (Stand: 03.11.2008). Bedingt durch weitere Lager-Abverkäufe und Bauteilabkündigungen empfehlen wir, den tagesaktuellen Status umgehend gesondert bei uns anzufragen!
Die in Ihrer Abfüllanlage installierten Gerätetypen haben wir für Sie spezifiziert.
Selbstverständlich wollen wir unseren Kunden eine alternative Lösung für den Austausch der Geräteserie sensoplex® anbieten.
Folgende Ablöse- bzw. Ersatzstrategie haben wir bereits ausgearbeitet.
Für Abfüllanlagen im elektrisch normalen Bereich:
Das vorhandene System kann durch das Wago I/O-System 750 ersetzt werden. Dieses System wird in drei Gruppen - Transport Leerbereich, Füllautomat und Transport Vollbereich gegliedert; die Profibus-Kopplungen werden in den vorhandenen Pneumatik-Schränken sowie im Bedientableau montiert. Soweit erforderlich, werden Sensoren in Klemmenkästen zusammengefasst. Gegebenenfalls müssen ältere speicherprogrammierbare Steuerungen, insbesondere Simatic S5, ersetzt werden.
Für Abfüllanlagen im explosionsgefährdeten Bereich:
Austausch des gesamten Bedientableaus gegen ein Standard Tableau mit Überdruck-Kapselung
Austausch der EEx-i Pilotventile gegen EEx-m Spulen – Verkabelung auf Klemmenkästen in den PN-Schränken. In den Stationen werden Klemmenkästen installiert, auf die die vorhandene Sensorik verdrahtet wird. Von den Klemmenkästen (Initiatoren und Magnetventile) werden Stammkabel in das Tableau verlegt.
Sehr gerne würden wir diese Ablösestrategie verfolgen und Ihnen ein entsprechendes Angebot für die Umrüstung ausarbeiten.
Durch unsere Abteilung Kundendienst erhalten Sie die erforderlichen Informationen.
Ihr Ansprechpartner ist Herr Ulrich Bohse, Tel. ++49 4531 8909 224, E-Mail: Bohse@feige.com
Für die technische und kommerzielle Beratung stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.
Um unseren Kunden Unternehmensnachrichten und informative Artikel noch schneller und einfacher zur Verfügung zu stellen, haben wir einen Blog eingerichtet.
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